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Die Strukturreform der Reformierten Kirche Zürich nimmt Formen an

Am 28. Januar 2015 hat die Zentralkirchenpflege einstimmig grünes Licht gegeben für die Umsetzungsschritte der Strukturreform. Bereits am 1. Januar 2019 soll es in der Stadt Zürich nur noch eine Kirchgemeinde geben. In den Prozess sind verschiedene Anspruchsgruppen und externe Fachleute involviert.
Die Strukturreform der Reformierten Kirche Zürich nimmt Formen an

Die Wortmarke der Kirchenreform.

Medienmitteilung, 29. Januar 2015 – Der Zeitplan der Strukturreform ist ehrgeizig. Schon am 1. Januar 2019 – 500 Jahre nachdem Huldrych Zwingli sein Amt als Leutpriester antrat – soll Realität sein, was die reformierte Stimmbevölkerung der Stadt Zürich am 28. September 2014 deutlich beschlossen hat: Die Reorganisation der 34 Kirchgemeinden auf Stadtgebiet (inkl. Oberengstringen) zu einer einzigen Kirchgemeinde.

Andreas Hurter, Präsident des Reformierten Stadtverbandes und Gesamtprojektleiter Reform, hat in den vergangenen Monaten mit einer Vorbereitungsgruppe und im Austausch mit Kirchenrat, den Verantwortlichen der Kirchgemeinden, den Mitarbeitenden, der Pfarrschaft und externen Fachkräften das Vorgehen erarbeitet und den Projektauftrag formuliert. «Der Einbezug der Anspruchsgruppen ist sehr wichtig. Gemeinsam denken wir nun von aussen nach innen. Alle unsere Überlegungen und Bemühungen sind auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet», sagt Hurter. In der Projektsteuerung übernehmen unter seiner Leitung neben Kirchenverantwortlichen und Mitarbeitenden auch Fachkräfte aus der Privatwirtschaft Verantwortung.

Wichtige Eckpunkte

In der ersten Umsetzungsphase geht es um Inhalte, also darum, was die Reformierte Kirche Zürich ausmacht, was sie leisten möchte und leisten kann. An dieser Diskussion nehmen im Rahmen der beiden ersten Grossgruppenkonferenzen vom 7. März 2015 und 13. Juni je 200 Personen teil. Die Ergebnisse werden darauf in der Projektsteuerung sowie in den Kirchgemeinden und Fachgremien gespiegelt. Eine weitere Grossgruppenkonferenz zum Thema Governance/Teilstruktur findet am 26. September 2015 statt. Als Resultat daraus sollen anfangs 2016 die neuen Kirchenkreise (im Abstimmungsbüchlein «Teilgemeinden» genannt) definiert werden. Im Jahr 2016 wird es an zwei weiteren
Konferenzen um die Fachkonzepte und die institutionellen Grundlagen gehen. Ende der Phase 1 im Frühling 2016 wird die Zentralkirchenpflege über die neue Kirchgemeindeordnung abstimmen.

Rechtliche Anpassungen nötig

Um aus den bisher 34 Kirchgemeinden eine zu machen, sind Gesetzesanpassungen nötig. Auf Kantonsebene müssen das Kirchengesetz und die Kirchenordnung angepasst werden, um in der Stadt ein Parlament installieren und sonstige Änderungen im Bereich
Teilstruktur vornehmen zu können. Die reformierten Stimmberechtigen der Stadt Zürich werden Ende 2016 zudem die neue Kirchgemeindeordnung und die Synode den definitiven Zusammenschluss der Kirchgemeinden beschliessen können. Die Bevölkerung von Oberengstringen wird bis 2016 klären, ob sie weiterhin zur reformierten Kirche der Stadt Zürich oder zu jener des Limmattals gehören möchte.

Kosten und Ziele

Für die Umsetzung der Reform sind im Finanzplan von 2014 bis Ende 2018 6,2 Millionen Franken budgetiert. 2015 fallen rund 950‘000 Franken an.

Ziele der Strukturreform sind die Stabilisierung des Finanzhaushalts sowie eine stärkere Ausrichtung des kirchlichen Wirkens auf die Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Kirche vor Ort soll durch zentrale Dienstleistungen entlastet und gestärkt werden, damit sie ihre Aufgabe bei den Menschen optimal wahrnehmen kann. «Das geht nicht von heute auf morgen», gibt Andreas Hurter zu bedenken. «Aber im offenen und flexiblen Prozess der nächsten vier Jahre müssen und wollen wir das erreichen.»

 


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Fabian Kramer
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