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1 Jahr nach der Abstimmung für EINE Kirchgemeinde Zürich – Erster Zwischenbericht

Bis am 1. Januar 2019 müssen sich die aktuell 34 Kirchgemeinden in der Stadt Zürich zu einer grossen Gemeinde zusammenschliessen. Doch was ist seit der Abstimmung im September 2014 geschehen? Einiges! Die Kirchenreform ist in vollem Gang. Ein Überblick über die Tätigkeiten ein Jahr nach der Abstimmung.

Medienmitteilung, 22. September 2015 – Am 28. September 2014 stimmten die Reformierten an der Urne über zwei Strukturmodelle ab. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder der Reformierten Kirche Zürich inkl. der Kirchgemeinde Oberengstringen. Mit überragender Mehrheit haben sich die Stimmberechtigten für den Zusammenschluss der Kirchgemeinden des reformierten Stadtverbandes zu einer einzigen Kirchgemeinde Stadt Zürich entschieden.

Projektauftrag und Zeitplan

An der Sitzung vom 28. Januar 2015 erteilte die Zentralkirchenpflege den Projektauftrag, setzte eine Projektsteuerung ein, die von diversen Arbeitsgruppen unterstützt wird. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Umsetzung der Reform bis Ende 2018 abgeschlossen sein muss. Ab 1. Januar 2019 soll die neue Kirchgemeinde auf Stadtgebiet etabliert sein und ihre Arbeit fortsetzen. Pro memoria: Am 1. Januar 1519 trat Huldrych Zwingli das Amt als Leutpriester am Grossmünsterstift in Zürich an.

Anpassungen von Kirchengesetz und Kirchenordnung

Die Projektverantwortlichen der reformierten Kirche Zürich unter der Leitung des Gesamtprojektleiters Andreas Hurter, Präsident des reformierten Stadtverbandes, machten sich unverzüglich an die Arbeit. Schnell wurde klar, dass für die Umsetzung des Volksauftrages das Kirchengesetz und die Kirchenordnung angepasst werden müssen. Die entsprechenden Gespräche mit den Zuständigen der Landeskirche laufen derzeit. Erst wenn diese Entscheide auf kantonaler Ebene vorliegen, können die städtischen Vorlagen (Zusammenschlussvertrag und Kirchgemeindeordnung) den städtischen Stimmberechtigten zur Genehmigung vorgelegt werden.

Aktuell zur Debatte steht nun die Festlegung der Anzahl Kirchkreise für die neue Kirche Zürich. Werden ab 2019 eher 8 oder 10 Kirchkreise existieren? Andreas Hurter: «Wir lehnen uns dabei an die Organisation analog zur Anzahl Schulkreise in der Stadt.»

Die Basis wird aktiv in den Reformprozess miteinbezogen

Andreas Hurter: «Den Projektverantwortlichen war es ein grosses Anliegen, dass die Zukunft der sich reformierenden Kirche gemeinsam mit den unterschiedlichen Anspruchsgruppen gestaltet werden kann. Darum wurden sogenannte Grossgruppenkonferenzen (GGK) ins Leben gerufen.» Zwei GGKs mit je rund 200 Teilnehmenden fanden bereits statt. Hurter: «Sie alle arbeiten mit viel Herzblut am Umbau der Kirche mit.»

Die Teilnehmerstruktur umfasst altersmässig Menschen zwischen 20 und 80 Jahren. Die Anzahl der Männer überwiegt leicht mit 55 Prozent zu 45 Prozent Frauen. Mehrheitlich bekleiden sie eine Funktion in der Kirchgemeinde, sei es das Amt eines Kirchenpräsidenten, als Mitglied der Kirchenpflege oder sie arbeiten als Sigriste, Sozialdiakone, Kirchenmusiker, Sekretariats-Mitarbeitende, Pfarrer. Nicht zu vergessen ist der Anteil von Freiwilligen, ohne deren wertvolle Mitarbeit die Kirche viele Angebote nicht aufrechterhalten könnte. Details zur genauen Teilnehmerstruktur finden Sie auch auf: www.kirchenreform-zh.ch.

3. Grossgruppenkonferenz Ende Woche

Die dritte GGK findet übrigens am 25./26. September im Kongresshaus Zürich statt. Den Auftakt bildet eine öffentliche Podiumsdiskussion am Freitagabend (ab 17.30 Uhr). Wir wagen den Blick über die Kantonsgrenzen hinaus und erfahren von Kirchenvertretern aus Basel, Bern und Neuenburg, welchen Herausforderungen sie sich aufgrund ihrer Reform zu stellen hatten. Weiter werden mit den verschiedenen Berufsgruppen Dialoge geführt. Alle Kirchenpflegen wurden zu Stellungnahmen eingeladen, die eben wichtige Hinweise für den weiteren Prozess und den Aufbau der neuen Kirchgemeinde ergeben.

FAZIT: Andreas Hurter zeigt sich mit dem aktuellen Stand der Reform sehr zufrieden: «Auch wenn noch viele Fragen noch nicht ganz beantwortet sind, sind wir insgesamt auf Kurs und es freut mich zu erleben, mit wie viel Herzblut und Engagement diese Reform getragen wird.»

Medienkontakt:
Fabian Kramer
Tel. 043 322 15 57
Mail: fabian.kramer@zh.ref.ch

 


Dokumente

Medienmitteilung 22. September 2015

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Medienkontakt

Medienkontakt

Fabian Kramer
Kommunikation
Telefon: 043 322 15 57
Mail: fabian.kramer@zh.ref.ch

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